Trauer um Klemens Schnorr
Der ehemalige Freiburger Domorganist und Hochschulprofessor Klemens Schnorr ist am 29. Juli 2026 nach langer Krankheit im Alter von 77 Jahren verstorben.
Klemens Schnorr gehörte zu den bedeutenden deutschen Organisten und Kirchenmusikern seiner Generation. Als Professor für Orgel an der Hochschule für Musik Freiburg, Domorganist am Freiburger Münster sowie als Konzertorganist, Musikwissenschaftler und Herausgeber prägte er über Jahrzehnte das kirchenmusikalische und kulturelle Leben in Deutschland und weit darüber hinaus. Sein künstlerisches Schaffen, seine wissenschaftlichen Beiträge und sein unermüdliches Engagement für die Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker haben bleibende Spuren hinterlassen.
Geboren 1949 in Amorbach im Odenwald, studierte er nach dem Abitur Orgel und Kirchenmusik bei Franz Lehrndorfer an der Hochschule für Musik und Theater München. Parallel dazu absolvierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Studium der Musikwissenschaft bei Rudolf Bockholdt sowie der Lateinischen Philologie des Mittelalters und der Italianistik.
Bereits in jungen Jahren machte er durch internationale Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen erste Preise bei den Internationalen Orgelwettbewerben in Bologna (1975) und Ávila (1982), ein Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München (1975), der Förderpreis des Freistaats Bayern (1986) sowie der französische Schallplattenpreis „Léon d'Or“ (2014).
Nach Tätigkeiten als Kirchenmusiker, Dozent und Orgelsachverständiger in München und Würzburg wurde Klemens Schnorr 1991 als Professor für Orgel an die Hochschule für Musik Freiburg berufen. Von 1998 bis 2012 wirkte er als Domorganist am Freiburger Münster. Im Studienjahr 2002/03 amtierte er als Gründungsrektor der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Seine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Freiburg endete mit der Emeritierung im Jahr 2014.
Als Konzertorganist, Hochschullehrer, Musikwissenschaftler, Herausgeber und Orgelsachverständiger genoss Klemens Schnorr internationales Ansehen. Besonders als Lehrer prägte er mehrere Generationen von Organistinnen und Organisten, die heute an Kirchen, Hochschulen und Konzertstätten im In- und Ausland tätig sind. Seiner Heimatstadt Amorbach blieb er zeitlebens eng verbunden. Von 1990 bis 2017 kuratierte er die Abteikonzerte und setzte sich mit großem Engagement für die Pflege, Erforschung und Vermittlung der dortigen Musiktradition ein. Sein wissenschaftliches und editorisches Werk umfasst zahlreiche Beiträge, Editionen und Publikationen zur Orgelmusik. Einen repräsentativen Querschnitt dieses Schaffens bietet der 2019 erschienene, von Silke Berdux herausgegebene Sammelband Kleine große Orgelwelt, der 25 ausgewählte Beiträge aus mehreren Jahrzehnten vereint.
Bereits in jungen Jahren machte er durch internationale Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen erste Preise bei den Internationalen Orgelwettbewerben in Bologna (1975) und Ávila (1982), ein Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München (1975), der Förderpreis des Freistaats Bayern (1986) sowie der französische Schallplattenpreis „Léon d'Or“ (2014).
Nach Tätigkeiten als Kirchenmusiker, Dozent und Orgelsachverständiger in München und Würzburg wurde Klemens Schnorr 1991 als Professor für Orgel an die Hochschule für Musik Freiburg berufen. Von 1998 bis 2012 wirkte er als Domorganist am Freiburger Münster. Im Studienjahr 2002/03 amtierte er als Gründungsrektor der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Seine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Freiburg endete mit der Emeritierung im Jahr 2014.
Als Konzertorganist, Hochschullehrer, Musikwissenschaftler, Herausgeber und Orgelsachverständiger genoss Klemens Schnorr internationales Ansehen. Besonders als Lehrer prägte er mehrere Generationen von Organistinnen und Organisten, die heute an Kirchen, Hochschulen und Konzertstätten im In- und Ausland tätig sind. Seiner Heimatstadt Amorbach blieb er zeitlebens eng verbunden. Von 1990 bis 2017 kuratierte er die Abteikonzerte und setzte sich mit großem Engagement für die Pflege, Erforschung und Vermittlung der dortigen Musiktradition ein. Sein wissenschaftliches und editorisches Werk umfasst zahlreiche Beiträge, Editionen und Publikationen zur Orgelmusik. Einen repräsentativen Querschnitt dieses Schaffens bietet der 2019 erschienene, von Silke Berdux herausgegebene Sammelband Kleine große Orgelwelt, der 25 ausgewählte Beiträge aus mehreren Jahrzehnten vereint.
Am Freiburger Münster war Klemens Schnorr für die Orgelmusik in den Pontifikal- und Kapitelsämtern zuständig. Er kuratierte die bedeutende Reihe der sommerlichen Orgelkonzerte und holte Musikerinnen und Musiker von höchstem internationalen Renommée nach Freiburg. Sein besonderer Verdienst ist auch die klangliche Weiterentwicklung des Orgelquartetts durch die wegweisende und umgreifende Renovierung mit Neuintonation der Marienorgel im Jahr 2000, sowie den Neubau der Michaelsorgel, 2008 mit seinen klanglichen Ideen. Ohne sein großes und visionäres Engagement wären diese Maßnahmen nicht denkbar gewesen.
Wir sind Klemens Schnorr zu großem Dank verpflichtet und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seiner Frau Annarosa und der ganzen Familie Schnorr.

