Ehemalige Domorganisten

 
 
1804 – 1837 Anton Weyland
1837 – 1838 Johann Baptist Strohmeier sen.
1838 – 1842 Joseph Moßmann
1842 – 1848 Hermann Moßmann
1848 – 1867 August Heydt
1867 – 1870 Johann Baptist Strohmeier jun.
1870 – 1912 Carl Hofner
1912 – 1934 Wilhelm Weitzel
1934 – 1972 Prof. Dr. Carl Winter
1972 - 1997 Prof. Ludwig Doerr
1997 - 2012 Prof. Klemens Schnorr
2012 - 2015 Prof. Gerhard Gnann
 
Quelle: Dr. Christoph Schmider, Erzb. Archivar
 
  

Domorganist von 1871 - 1912
 
Carl Hofner an einer Welte-Orgel
Geboren wurde Hofner am 23. Januar 1842 im bayerischen Inchenhofen, unweit von Augsburg, und wuchs in einem musikalischen Umfeld auf – Vater wie Pate waren laut Taufbuch Maurer und Musikanten. Mit 14 Jahren kam der auffallend Begabte als Schüler ans Münchener Konservatorium, wo vielleicht Josef Rheinberger einer seiner Lehrer war. Hofners Verbindungen nach Freiburg stammen aus dieser Zeit: Zeitweilig war unter seinen Kommilitonen Johannes Schweitzer, der 1869 Domkapellmeister wurde. Und Franz Hauser, bis 1865 Konservatoriumsdirektor in München, verbrachte ab 1867 in Freiburg seinen Lebensabend.
 
Zum Schuljahr 1860/61 ging Hofner nach Metten, wo er sich im Benediktinerkloster als "Instituts-Musik-Präfekt" betätigte. 1868 holte ihn Johannes Schweitzer als Lehrer an die neu gegründete Freiburger "Kirchliche Musikschule", und bald schon wirkte er vertretungsweise als Domorganist. Am 1. Januar 1871 übernahm Hofner das Amt offiziell, was ihm etwas mehr Geld, vor allem aber sehr viel mehr Arbeit einbrachte: Er hatte laut "Dienst-Instruction" "bei allen am Münster vorkommenden Gottesdiensten, kirchlichen Festlichkeiten und Andachten" außer in der Werktagsfrühmesse die Orgel zu spielen, musste an der Kirchenmusikschule, "die zugleich Dom-Musikschule ist", täglich "ohne weitere Entschädigung" zwei Stunden unterrichten, und schließlich wurde erwartet, dass er "in und außer der Kirche durch ein ehrenhaftes, seiner Stellung entsprechendes Verhalten sich auszeichne".
 
Hofner erfüllte alle Erwartungen und blieb bis zu seinem Tod am 19. Mai 1912 mehr als 40 Jahre im Amt. Er war in Vollblutmusiker, der außer Orgel und Klavier noch Geige und Bratsche spielte und in Musikvereinen als Dirigent wirkte. Auch als Lehrer war er sehr gefragt. Im Nachruf heißt es, mit ihm verliere "die Freiburger Musikwelt eine ihrer liebenswürdigsten Erscheinungen" und er hinterlasse "eine schmerzliche Lücke, aber auch eine unvergeßliche Erinnerung". 
 
Text: Dr. Christoph Schmider
 
  

Domorganist von 1912 - 1934
 
Inhalt in Vorbereitung. Wir bitten um ein wenig Geduld.
  

Domorganist von 1934 - 1972
 
Dr. Carl Winter am Hauptspieltisch, 1965
Carl Winter, am 4. November 1898 zu Gommersbach im Jagsttal geboren, ist in Mannheim aufgewachsen, wo sein Vater Lehrer und Organist an der St. Josefskirche war. Sein Elternhaus, eine katholische Lehrersfamilie, in der die Musik eine bedeutende Rolle spielte, hat ihn früh geprägt. Den Ersten Weltkrieg mußte er im Feld verbringen. Heimgekehrt, begann er in Freiburg das Studium der katholischen Theologie und trat 1919 in das Collegium Borromaeum ein. 1923 wurde er zum Priester geweiht. Nach Jahren der Seelsorgetätigkeit als Kaplan in der Pfarrei St. Urban in Freiburg wurde ihm ein Zweitstudium an der Kirchenmusikschule Regensburg und an der Universität München ermöglicht, wo der Passauer Domorganist Otto Dunkelberg und der Musikwissenschaftler Rudolf von Ficker seine entscheidenden Lehrer waren. Nach der Promotion mit einer vielbeachteten Dissertation über Ruggiero Giovannelli wurde Carl Winter 1934 Domorganist am Freiburger Münster für die folgenden 38 Jahre. Damit begann sein Wirken als Priester und Künstler. Die feierliche Liturgie wurde sein zentrales Anliegen. In seinen Improvisationen suchte er das Erhabene des tradierten katholischen Kultus herauszuheben, suchte die Botschaft des Glaubens mit Musik zu verkündigen. Auch um den Nachwuchs an Kirchensängern kümmerte er sich in der Betreuung einer Knabenschola am Freiburger Münster. Die Münsterorgelkonzerte richtete er ab 1934 ein - in schwerer Zeit und gegen die Behinderung durch die damaligen Machthaber. In der Nachkriegszeit nahm ihr Besuch stetig zu, so daß die sommerlichen Freiburger Münsterorgelkonzerte zeitweilig mehr Hörer aufwiesen als die städtischen Symphoniekonzerte und aus dem kulturellen Leben der Breisgau-Metropole nicht mehr wegzudenken sind.
 
In große Bedrängnis geriet Carl Winter am 27. November 1944 während des Bombenangriffs auf Freiburg, der fast die gesamte Altstadt in Schutt und Asche legte und das gotische Münster erhalten ließ. Carl Winter war zum Luftschutzwart des Münsters bestellt, überstand das Bombardement im Innern des Münsters, mußte aber miterleben, wie in seinem Wohnhaus neben dem Münster, ohne helfen zu können, alle seine bei ihm zu Besuch weilenden Angehörigen umkamen. Bei ihrer Bergung soll ihm als erstes ein Notenblatt zur Hand gekommen sein mit dem Choral „Was Gott tut, das ist wohlgetan`: Dieser furchtbare Schicksalsschlag hat ihn tief getroffen und für lange Jahre geprägt.
In seiner Leiderfahrung wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg der bevorzugte Beichtvater der Freiburger Männerwelt. Als Freiburgs Männer nach vielen Jahren des Krieges und der Gefangenschaft endlich nach Hause kamen, gingen sie dankbaren Herzens auch wieder sehr zahlreich zur Kirche, vornehmlich in das erhaltengebliebene Münster inmitten der Trümmer. An Samstagen bildeten sich im Chorumgang hinter dem Hochaltar Menschentrauben vor den Beichtstühlen. Von Carl Winter erbaten sie sich klugen Rat, und Jahre später, als die Beichte allgemein nicht mehr so gefragt war, blieb bei Carl Winter „Hochbetrieb“ in Erwartung auf priesterlichen Zuspruch eines Geistlichen, der selbst Leid erfahren und die Männer verstand.
 
Nach dem Krieg begann auch sein Wirken an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg. Schon bald wurde Carl Winter in den Kreis derer einbezogen, die 1946 die Musikhochschule Freiburg am Münsterplatz gegründet hatten. Er wurde einer ihrer ersten Orgeldozenten. Gern nahm er den Wunsch aus dem Kreise der Schulmusikstudierenden nach einem Ausbildungsgang für katholische Kirchenmusik auf und setzte ihn 1947 in die Tat um mit der Einrichtung eines Studiengangs für katholische Kirchenmusiker, aus dem bedeutende Organisten und Chorleiter und wiederum Hochschullehrer hervorgegangen sind. In dieser neuen Dimension seines Wirkens lag ihm besonders am Herzen das liturgische Orgelspiel im Gottesdienst, wie er es selbst im Münster Unserer Lieben Frau praktizierte, dazu die Geschichte der Kirchenmusik, die Liturgiewissenschaft und die Verflechtung der Musik in der Kirche mit dem gottesdienstlichen Geschehen. Seine Vorlesungen waren getragen von reichem Wissen um das Werden musikalischer und liturgischer Formen. Mit seiner fundierten humanistischen, philosphischen und theologischen Bildung konnte er tiefes Verständnis wecken. Nicht nur die Musik der Vergangenheit war für ihn Gegenstand seiner ständigen wissenschaftlichen Forschung, konkretisiert in der bedeutenden Monographie über Ruggiero Giovannelli und in den Arbeiten über das frühe lateinische Oratorium, sondern auch die Musik der Gegenwart verfolgte er mit wachem Interesse, wie die Arbeit über Igor Strawinsky's Canticum Sacrum belegt. Mit seinem liebenswürdigen Wesen hat er sich unter Kollegen und Studierenden bleibende Freunde geschaffen. Seine Hochschätzung fand Ausdruck im ehrenvollen Auftrag, zum zehnjährigen Bestehen der Freiburger Musikhochschule die Festrede „Musik - Kult - Kultur“ zu halten. Wie ein Cantus firmus durchzieht dieser Gedanke seine Schriften und Reden und seine Arbeit im Musikrat des Allgemeinen Cäcililenverbandes deutscher Sprache, getragen von der Idee der Kraft des Geistes, die die Musik durchwaltet.
 
Einen langgehegten Wunsch konnte er 1965 verwirklichen und die neuen, von den Firmen Marcussen, Rieger und Späth erbauten Orgelwerke des Freiburger Münsters ihrer Bestimmung übergeben. Gerne hatte er sich dabei beraten lassen durch befreundete Gastorganisten der sommerlichen Münsterkonzerte wie Fernando Germani und Anton Heiller. Auch wenn er schon 1972 das Amt des Domorganisten in andere Hände gegeben hatte, betreute er noch lange seine gebliebten Münsterorgelkonzerte organisatorisch und künstlerisch weiter.
Sein priesterliches Wirken, mit dem er als Dompräbendar begonnen hatte, währte noch lange fort. Dazu gehörte sein entschiedener Einsatz für eine Missionsstation in Settipatti in Indien mit einem Sanatorium für Leprakranke, dazu gehörte seine Vorbereitung von Konvertiten und seine Betreuung von Menschen in seelischer Not.
 
Text: Prof. Dr. Hans Musch, in MUSICA SACRA 108, 1988, S. 327-328
 
  

Domorganist von 1972 - 1997
 
Ludwig Doerr war einer der bedeutendsten deutschen Organisten, Kirchenmusiker und Musikpädagogen des 20. Jahrhunderts. Besonders bekannt wurde er als Domorganist am Freiburger Münster und als Professor für Orgel an der Hochschule für Musik Freiburg.
 
Nach seinem Studium der Kirchenmusik und des Orgelspiels an den Musikhochschulen in Köln und Stuttgart, unter anderem bei Anton Nowakowski und Karl Marx, legte er das A-Examen für Kirchenmusik sowie die Konzertreifeprüfung für Orgel ab. Bereits 1950 gewann er den renommierten Bach-Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb in Leipzig.
 
1952 wurde Ludwig Doerr zum Domorganisten am Kaiserdom in Speyer berufen. Gleichzeitig unterrichtete er am Bischöflichen Kirchenmusikalischen Institut Speyer, an der Pädagogischen Hochschule Landau sowie später an der Hochschule für Musik in Saarbrücken.
 
1971 wechselte Doerr an die Hochschule für Musik Freiburg, wo er bis zu seiner Emeritierung 1990 als Professor für Orgel tätig war. Gleichzeitig übernahm er das Amt des Domorganisten am Freiburger Münster, das er bis 1997 ausübte. In dieser Zeit prägte er das kirchenmusikalische Leben Freiburgs entscheidend. Er galt als außergewöhnlicher Improvisator und brillanter Interpret der Werke Johann Sebastian Bachs. Im Bach-Jahr 1985 führte er das gesamte Orgelwerk Bachs in der vielbeachteten Orgelkonzertreihe im Freiburger Münster auf.
 
Als Pädagoge beeinflusste Ludwig Doerr Generationen von Organistinnen und Organisten. Viele seiner Schülerinnen und Schüler übernahmen später Professuren, Domorganistenstellen und andere verantwortungsvolle kirchenmusikalische Ämter. Sein Unterricht zeichnete sich durch höchste künstlerische Ansprüche, stilistische Genauigkeit und die Förderung einer lebendigen musikalischen Persönlichkeit aus.
 
Für sein herausragendes Wirken erhielt Ludwig Doerr zahlreiche Ehrungen, darunter den Oberrheinischen Kulturpreis sowie die Ernennung zum Komtur des päpstlichen Silvesterordens.
 
Ludwig Doerr verstand es in herausragender Weise, künstlerische Exzellenz mit liturgischem Dienst zu verbinden. Sein Wirken am Freiburger Münster, seine internationale Konzerttätigkeit und sein jahrzehntelanges pädagogisches Engagement haben die Orgelkultur nachhaltig geprägt. Sein künstlerisches Vermächtnis lebt in seinen zahlreichen Schülerinnen und Schülern sowie in der Erinnerung an einen Musiker fort, dessen Persönlichkeit von Bescheidenheit, tiefem Glauben und höchster musikalischer Integrität geprägt war.
 
  

Domorganist von 1997 - 2012
 
Klemens Schnorr gehörte zu den bedeutenden deutschen Organisten und Kirchenmusikern seiner Generation. Als Professor für Orgel an der Hochschule für Musik Freiburg, Domorganist am Freiburger Münster sowie als Konzertorganist, Musikwissenschaftler und Herausgeber prägte er über Jahrzehnte das kirchenmusikalische und kulturelle Leben in Deutschland und weit darüber hinaus. Sein künstlerisches Schaffen, seine wissenschaftlichen Beiträge und sein unermüdliches Engagement für die Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker haben bleibende Spuren hinterlassen.
 
Geboren 1949 in Amorbach im Odenwald, studierte er nach dem Abitur Orgel und Kirchenmusik bei Franz Lehrndorfer an der Hochschule für Musik und Theater München. Parallel dazu absolvierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein Studium der Musikwissenschaft bei Rudolf Bockholdt sowie der Lateinischen Philologie des Mittelalters und der Italianistik.
Bereits in jungen Jahren machte er durch internationale Wettbewerbserfolge auf sich aufmerksam. Zu seinen wichtigsten Auszeichnungen zählen erste Preise bei den Internationalen Orgelwettbewerben in Bologna (1975) und Ávila (1982), ein Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München (1975), der Förderpreis des Freistaats Bayern (1986) sowie der französische Schallplattenpreis „Léon d'Or“ (2014).
Nach Tätigkeiten als Kirchenmusiker, Dozent und Orgelsachverständiger in München und Würzburg wurde Klemens Schnorr 1991 als Professor für Orgel an die Hochschule für Musik Freiburg berufen. Von 1998 bis 2012 wirkte er als Domorganist am Freiburger Münster. Im Studienjahr 2002/03 amtierte er als Gründungsrektor der Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Seine Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Freiburg endete mit der Emeritierung im Jahr 2014.
Als Konzertorganist, Hochschullehrer, Musikwissenschaftler, Herausgeber und Orgelsachverständiger genoss Klemens Schnorr internationales Ansehen. Besonders als Lehrer prägte er mehrere Generationen von Organistinnen und Organisten, die heute an Kirchen, Hochschulen und Konzertstätten im In- und Ausland tätig sind. Seiner Heimatstadt Amorbach blieb er zeitlebens eng verbunden. Von 1990 bis 2017 kuratierte er die Abteikonzerte und setzte sich mit großem Engagement für die Pflege, Erforschung und Vermittlung der dortigen Musiktradition ein. Sein wissenschaftliches und editorisches Werk umfasst zahlreiche Beiträge, Editionen und Publikationen zur Orgelmusik. Einen repräsentativen Querschnitt dieses Schaffens bietet der 2019 erschienene, von Silke Berdux herausgegebene Sammelband Kleine große Orgelwelt, der 25 ausgewählte Beiträge aus mehreren Jahrzehnten vereint.
 
Am Freiburger Münster war Klemens Schnorr für die Orgelmusik in den Pontifikal- und Kapitelsämtern zuständig. Er kuratierte die bedeutende Reihe der sommerlichen Orgelkonzerte, die er jedes Jahr mit einem eigenen Konzert eröffnete und beschloss und holte hierfür Musikerinnen und Musiker von höchstem internationalen Renommée nach Freiburg. Sein besonderer Verdienst ist auch die klangliche Weiterentwicklung des Orgelquartetts durch die wegweisende und umgreifende Renovierung mit Neuintonation der Marienorgel im Jahr 2000, sowie den Neubau der Michaelsorgel, 2008 mit seinen klanglichen Ideen. Ohne sein großes und visionäres Engagement wären diese Maßnahmen nicht denkbar gewesen. 
 
 
  

Domorganist von 2012 - 2015
 
Gerhard Gnann, geb. 1962 in Bad Buchau, studierte Orgel, Cembalo und Kirchenmusik in Freiburg, Amsterdam und Basel. Zu seinen Lehrern zählten Ludwig Doerr, Ton Koopman, Ewald Kooiman und Guy Bovet. Er war mehrfach Preisträger bei internationalen Wettbewerben, u. a. 1988 in Brügge, 1992 beim Schweizer Orgelwettbewerb und 1993 gewann er den Großen Preis "Dom zu Speyer".
1997 wurde Gerhard Gnann als Professor für künstlerisches Orgelspiel an die Hochschule für Musik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz berufen. Er war dort zugleich Leiter der Abteilung Kirchenmusik/Orgel. 2003 wurde er mit dem Preis der Johannes Gutenberg-Universität für exzellente Leistungen in der Lehre ausgezeichnet. Gerhard Gnann ist gefragter Konzertorganist und Pädagoge im In- und Ausland. Als Gastdozent und Juror reist er regelmäßig nach Italien, Polen, Norwegen, Dänemark, Frankreich und Österreich. Des Weiteren hat er mit CD-Aufnahmen bei Labels wie Aeolus, audite, hänssler Classic, organum u.a. auf sich aufmerksam gemacht. Die von Ewald Kooiman begonnene Bach-Gesamteinspielung auf Silbermann-Orgeln beim Label Aeolus hat u.a. mit ihm ihre Fortsetzung gefunden. Gerhard Gnann wurde mehrfach mit dem Deutschen Schallplattenpreis ausgezeichnet. 2013 wurde er Preisträger des renommierten ECHO Klassik.
 
Von 2012 bis 2015 war Gerhard Gnann Domorganist am Münster Unserer Lieben Frau in Freiburg. In dieser Aufgabe war er für das Orgelspiel in den Gottesdiensten des Erzbischofs und des Metropolitankapitels zuständig, ebenso war er künstlerischer Leiter der Internationalen Orgelkonzerte im Freiburger Münster.